
Schon am Freitagabend vor Korbi trafen sich elf Jugendliche aus verschiedensten Teilen des Dekanats in den Jugendräumen von St. Sebastian, um eine ereignisreiche Nacht zu erleben.
Nach ordentlicher Stärkung mit bayrischen Spezialitäten gab es noch einen Wallfahrersegen vom Pfarrer Rümmler in der Kapelle.
Es folgte ein ruhiger Marsch durch die nebligen Auen entlang der Isar.
Kurz nach Aufbruch - ca. 10 Stunden und etliche Blasen (ned guad, dass die gibt) später - erreichten die Elf nicht mehr ganz taufrisch den Freisinger Domberg. Bis auf den Leiter beschloss die Gruppe, gleich zum Quartier weiter zu pilgern und sparten sich das Vergnügen der Erklimmung des Dombergs für den Abend auf. Kurz darauf kam auch der Leiter vom Domberg heruntergejoggt und öffnete die Pforten des Pfarrheims von St. Georg. (An dieser Stelle noch einmal DANKESCHÖN an die Freisinger Pfarreien; ganz besonders an St. Georg und die dortigen Hauptamtlichen!). Dort halfen die anständigen Knaben ersteinmal dem Mesner, den Saal aufzuräumen.
Bis in den frühen Nachmittag wurde tapfer Matratzenhorchdienst abgeleistet und danach die anderen Wallfahrer begrüßt, die im Pfarrheim ankamen. Mit Einbruch der Dämmerung erschienen dann weitere zwei Pilgerer aus unserem Dekanat, darunter unser Jugendseelsorger Stefan. Sie brachten, besorgt um das Wohl der Anderen, Blasenpflaster. Diese wurden aber dankend abgelehnt.
Ordentlich Kohldampf schiebend wurde ratz fatz der Domberg bezwungen, die dampfenden Gulaschkanonen der Malteser warteten schon. Voller Freude traf man unseren alten Dekanatsjugendpfarrer Daniel und weitere Innenstädtler in der Aula an.
Im Laufe des Abends wurde das Angebot der Kultrnacht abgecheckt und es erging die Feststellung: Unser Blind Date im Dom letztes Jahr war besser! Aber das diese Jahr war auch cool!
Großer Tagesabschluss war der Nachtimpuls im Dom, danach hieß es: ab ins Quartier, ab in die Penntüten, wir müssen morgen früh raus!
Am nächsten Morgen früh raus ist dann doch nur der Leiter (wer hätte es gedacht...). Erst traditionelles Wallfahrerfrühstück im Kardinal Döpfner Haus, dann ab in den Dom, um noch einen Sitzplatz zu ergattern. Bis zum Gottesdienst heizte die Band mit samt äußerst talentierter Vortänzerin ordentlich ein. Im Dom wartete auch schon die nächste Gruppe aus unserem Dekanat: Der Pfarrverband Westend. Gemeinsam mit geschätzten 300.000 anderen Jugendlichen und Kardinal Reinhard Marx wurde Gottesdienst gefeiert.
Im Anschluss wurden die verschiedensten Teile des Programms besucht, natürlich auch die verschiedenen Chillout Areas und die Podiumsdiskussion mit dem Kardinal und Alois Glück.
Ende dieses wunderbaren Wochenendes war die Abschlussvesper mit einem kleinen Photorückblick.
Mit dem Versprechen, im nächsten Jahr eine Radlwallfahrt nach Freising zu leiten, verabschiedeten sich die Gruppenleiter am Sonntag Abend in München von der Gruppe.
GUAD, DASS DI GIBT!
Tolle Fotos vom gesamten Wochenende findet ihr auf Jugendkorbinian.de
(verfasst vom gnadenlosen Gruppenleiter, Fotos von www.Jugendkorbian.de)
Kommentare
Felix
Guad, dass eich gibt!
Patricia
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