Jugendwochenende in Eis und Schnee

Die Mädchengruppe – Lena, Antonia, Katja, Ana – wurde als erstes von Anas Vater gemütlich in die verschneite Landschaft kutschiert, wie es sich für Prinzessinnen gehört. Die Jungengruppe – Matias, Felix, Klaus – fuhren MIT DEM SCHLÜSSEL eine Stunde später vom gleichen Punkt aus los, kamen aber nur 20 min. nach den Mädels an. Der Ankunftsunterschied wurde jedoch durch Matias’ Unwissenheit seiner eigenen Hausnummer herbeigeführt. Er konnte den Prinzessinnen seinen Zweitwohnsitz nur anhand eines vor dem Haus frisch gepflanzten Bäumchens beschreiben. Schade nur, dass es bereits sieben Uhr abends und damit stockfinster war!

So, kommen wir nun zu dem angenehmen Teil des Abends – das Essen! Freundlicherweise erklärten sich Antonia und Lena (sie wurde in Argentinien zur Spitzenköchin) bereit ein Vitalmenü – Hühnchen mit Gemüse – zuzubereiten. Währenddessen kamen auch unsere „neuen“ Mädels – Katharina und Madeleine – pünktlich zum Essen hereingeschneit. Nach dem Essen – wer hätte es gedacht – begann die spannende und aufregende mit neuen Regeln versehene Werwolfrunde. Die Stochastik wurde von einigen Mitspielerinnen widerlegt. Auch wenn das Spiel nicht von allen 50 %ig verstanden wurde – TEAMARBEIT!!! – und ab und zu die Konzentration bei Spielleitern sowie Spielern nachließ, machte es doch einen riesen Spaß!

Nach einem von Kathi und Madeleine liebevoll zubereiteten Frühstück am nächsten Tag, fuhren wir nach Reith im Winkel, um dort einen ereignisreichen Rodeltag zu verbringen. Nach einer beängstigenden Busfahrt für Kathi, Madeleine, Toni und Lena im Kofferraum und einer angenehmen für den Rest fing das Abenteuer auf dem Berg an.

Wir entdeckten die größten Schneekristalle unseres Lebens – die nebenbei gesagt auch vorzüglich schmeckten, Vital-Mittagessen! –, die Sonne schien herrlich und das Schneeglitzern war unendlich. In diesem Moment ahnten wir noch nichts von der lebensbedrohlichen Abfahrt! Das Adrenalin stieg von Kurve zu Kurve bis zum großen Crash an der Leitplanke zum Abhang. Doch Go(ö)tt war mit uns!

Eine Stunde kam die erste Gruppe völlig erfroren, durchnässt und ohne Schlüssel am Haus an. Somit wurde beschlossen, noch eine Runde am Hausberg zu rodeln zu gehen, bis die zweite Gruppe samt Schlüssel kam. Während sich diese sofort in die Dusche stürzte, fing die erste Gruppe an zu kochen. Mal wieder Vital-Essen – Salat und Nudeln – natürlich mit Gemüse (wobei der versalzene Salat wegen des ausgleichenden Zuckers dann doch nicht mehr so vital war). Nach dem Essen – wer hätte es gedacht – ging es wieder in den Düsterwald zu den Werwölfen. Als wir uns auf Grund des Spiels genug gegruselt hatten, vergnügten wir uns nun mit dem Wassertrink-Kloverbot-Sockenauszieh-Spiel.

Am nächsten Morgen wurden die Ausschläfer vom Geruch verbrannter Semmeln geweckt. Mmmh lecker – aber zum Glück hatten wir noch gesundes Vitalbrot – und Schokoflakes. Das Putzen freute jeden, aber wurde trotzdem mit viel Elan erledigt. Die erste Gruppe packte es bald mit dem Zug nach Hause. Da unter anderem die Autorinnen im Zug saßen, können sie leider nichts mehr über die beengte Autofahrt berichten. Bei ihnen zumindest war’s chillig, wie das ganze Wochenende. Uns hat es allen riesigen Spaß gemacht und wir freuen uns bereits jetzt aufs nächste!

von Lena und Toni